Kirchentag lenkt Blick auf Nachhaltigkeit EKD Nachrichten Deutschlandby epd (cached at September 25, 2018, 4:01 am)

Mit einem Umweltprojekt soll beim Evangelischen Kirchentag im kommenden Jahr in Dortmund das Thema Nachhaltigkeit in den Blick gerückt werden. Wie die Organisatoren der Großveranstaltung am Montag in Dortmund ankündigten, sollen im Stadtgebiet mehrere Routen geschaffen werden, an denen entlang die Gäste außergewöhnliche Stätten des Klimaschutzes, des fairen Handels oder von Integration und gesellschaftlichem Miteinander besuchen können. Bereits ab dem Frühjahr 2019 sollen diese "Wege der Nachhaltigkeit" zugänglich sein.

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Die katholische Friedensinitiative Pax Christi hat den Vorwurf zurückgewiesen, sie unterstütze einen Boykott Israels. Man habe lediglich zum Kaufverzicht auf Waren aufgerufen, die in israelischen Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten hergestellt werden, schreibt die Organisation in einer Mitteilung vom Montag. Die Kampagne BDS (Boykott, Desinvestition und Sanktionen), die einen generellen Boykott Israels fordere, lehne Pax Christi ab, unterstrich der Bundesvorsitzende Norbert Richter.

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Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, stellt am Dienstag in Fulda die Studie der katholischen Kirche zum sexuellen Missbrauch vor. Er wird die Ergebnisse gemeinsam mit dem Missbrauchs-Beauftragten der katholischen Kirche, Stephan Ackermann, und Vertretern des Forschungskonsortiums präsentieren.

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© Oliver Jeske / ERF Medien

Die Vereinten Nationen haben einen Sozialausschuss. Und der überprüft in regelmäßigen Abständen: Wie steht es um die sozialen Menschenrechte bei ihren Mitgliedsstaaten? Heute ist Deutschland an der Reihe. Die Experten der UN hören in Genf Vertreter der deutschen Bundesregierung an.

Gleichzeitig haben Nicht-Regierungs-Organisationen sogenannte Parallelberichte eingereicht. Das heißt: Sie schildern den UN aus ihrer Sicht, wie sie die Menschenrechtssituation in Deutschland beurteilen. Eine dieser Organisationen ist die Nationale Armutskonferenz. Ihre Sprecherin Barbara Eschen hat Oliver Jeske getroffen.


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Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat die in Teilen vorab bekanntgewordene Studie zum sexuellen Missbrauch als einen "Wendepunkt für die Kirche" bezeichnet. Die Untersuchung, die am Dienstag offiziell vorgestellt wird, müsse zu einer intensiven Diskussion in der Bischofskonferenz führen, sagte Marx zum Auftakt der bis Donnerstag dauernden Beratungen der deutschen Bischöfe in Fulda. Die Beschäftigung damit werde Schwerpunkt der Konferenz sein.

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Papst Franziskus hat auf seiner Baltikum-Reise für eine Ökumene geworben, die Unterschiede zwischen den Konfessionen respektiert. Den Kirchen in Lettland sei es gelungen, "Einheit zu schaffen und gleichzeitig ihren jeweiligen Reichtum und ihre Einzigartigkeit zu bewahren", sagte er am Montag bei einer ökumenischen Begegnung im evangelisch-lutherischen Dom von Riga. Gelebte Ökumene müsse die Gläubigen zu "Handwerkern der Einheit" machen, damit Unterschiede nicht zu Spaltungen führten.

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Die Deutschen haben weiter ein ambivalentes Verhältnis zum Islam. Nach einer am Montag in Berlin veröffentlichten Umfrage des Sozialwissenschaftlichen Insituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) verneinen 54 Prozent der Bevölkerung, dass der Islam in die deutsche Gesellschaft passt. Gleichzeitig sagen 69 Prozent, dass die Muslime zum Alltagsleben gehören.

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Das Sturmtief "Fabienne" hat im unterfränkischen Dorf Stadelschwarzach die Spitze des Kirchturms heruntergerissen. Bürgermeister René Schlehr (CSU) sagte am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd), der Sturm habe die Kirchturmspitze zunächst seitlich abgeknickt, ehe sie direkt neben der Kirche auf den Boden gefallen sei. "Gott sei Dank ist niemand zu Schaden gekommen."

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In einem neuen Positionspapier zum christlich-islamischen Dialog hat sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zur religiösen Vielfalt in Deutschland bekannt. "Musliminnen und Muslime sind Teil der pluralen Gesellschaft Deutschlands", heißt es in dem am Montag in Berlin präsentierten Text. Selbstkritisch heißt es darin weiter, die evangelische Kirche habe sich lange Zeit schwer getan mit der Anerkennung religiöser Pluralität.

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Die Journalistin und ZDF-Fernsehmoderatorin Dunja Hayali erhält den Toleranz-Preis der Evangelischen Akademie Tutzing. Die Akademie würdige damit ihr "besonderes Engagement gegen Rassismus, Fremdenhass und Rechtsextremismus", teilte die Bildungseinrichtung am Starnberger See am Montag mit. Hayalis Haltung, Andersdenkenden mit Respekt und Fairness zu begegnen, sei beispielgebend. Hayali erhält den Preis in der Kategorie "Zivilcourage". Ihr beherztes Eintreten für eine offene Gesellschaft sei "eine Ermutigung, dass der Einzelne etwas bewirken kann", heißt es in der Begründung.

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Die ehemalige evangelische Kapernaum-Kirche in Hamburg-Horn ist zu einer Moschee umgebaut worden. Mit einem Festakt wird die Al-Nour-Moschee am Mittwoch offiziell eröffnet. Prominente Gäste sind nach Angaben der Gemeinde Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, und der Kuwaiter Botschafter Najeeb Al-Bader. Als Vertreter der evangelischen Nordkirche spricht Missionsdirektor Klaus Schäfer. Am 3. Oktober sind die Hamburger zum "Tag der offenen Moschee" eingeladen.

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Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, empfiehlt, dass Bund und Länder zumindest teilweise die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche und anderen Glaubensgemeinschaften übernehmen sollten. "Gerade weil Staat und Kirche Partner sind, ist hier auch der Staat gefragt", sagte Rörig der "Süddeutschen Zeitung" (Montag). Der Staat trage Verantwortung für alle Kinder, auch für die, die sich in Obhut der Kirche befinden. Der Staat müsse daher ein Interesse an einer tiefgehenden Aufarbeitung haben.

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Die Deutschen sind in ihrer Haltung gegenüber dem Islam und Muslimen gespalten. Das geht aus einer Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD hervor, die am 24. September in Berlin vorgestellt wurde.
Ein Sprecher des israelische Außenministeriums der umstrittene Konferenz zum Nahostkonflikt in der Evangelischen Akademie Bad Boll vor, Hass auf Israel zu schüren.

Das amerikanische Unternehmen Google LLC passt seine Suchmaschine für den chinesischen Markt an. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Montag berichtet, ist Google schon sehr weit in der Vorbereitung des Systems, das dann staatlichen Vorgaben gehorchen wird.

Unter dem Codenamen „Dragonfly“ haben mehr als 200 Google-Mitarbeiter demnach eine Suchmaschine entwickelt, die Begriffe wie „Menschenrechte“, „Friedensnobelpreis“ und „Demokratie“ blockiert. Auch müssen sich Chinesen für die Nutzung mit Telefonnummer, Standort und IP-Adresse anmelden.

Verfolgungsgefahr für Fragesteller

Diesen Daten sollen dann bei einem bislang noch unbekannten chinesischen Firmenpartner von Google landen. Dadurch seien die Informationen für die Zensur- und Sicherheitsbehörden einfach zugänglich. Die Befürchtung der FAZ lautet: „Übergäbe Google seine Daten an Chinas Sicherheitsbehörden, wovon auszugehen ist, würde es diesen ermöglichen, nicht nur Inhalte zu blockieren. Stattdessen könnten die Staatsgewalt so leicht wie nie auch jene Chinesen verfolgen, die es überhaupt gewagt haben, Fragen zu stellen.“

Google startete auf dem chinesischen Markt im Jahr 2006 durch und hatte zwischenzeitlich einen Marktanteil von bis zu 40 Prozent. Das Unternehmen zog sich aber 2010 wegen der zu hohen Zensurauflagen der Behörden wieder zurück. Das „Dragonfly“-Projekt ist jetzt Googles Antwort auf die Zensursituation in China. In der Volksrepublik nutzen 800 Millionen Menschen das Internet. Vor zehn Jahren waren es erst 300 Millionen Chinesen. Bislang wird Google noch von einer staatlichen Firewall geblockt.

Von: Michael Müller

Es war ausgerechnet US-Präsident Donald Trump, vor dem Bart Millard im vergangenen Jahr seinen Hit „I can only imagine" performte. Der Sänger der christlichen Band MercyMe trat beim traditionellen National Prayer Breakfast in Washington auf, bei dem in der Regel auch das Staatsoberhaupt zugegen ist. Millard sang vor dem unter frommen Christen wohl umstrittendsten zeitgenössischen Politiker über den Himmel und wie es sich wohl anfühlen werde, eines Tages vor Gott zu stehen. Ob Trump den Song mag, wissen wir nicht, zumindest hörte er aufmerksam zu. Und vielleicht ist das ein schönes Bild dafür, was Millards Hit tatsächlich bewirkt hat: Er hat Fromme und Nichtfromme, Konservative und Progressive, Alte und Junge zugleich begeistert. Bis heute hat die Aufnahme dreifachen Platinstatus erreicht und gilt als der erfolgreichste christliche Song aller Zeiten.

Doch Millard sang nicht nur. In einer kurzen Anekdote erzählte er auch die Geschichte seines Vaters. Eines gewalttätigen Manns, der eines Tages Gott fand und sich von einem Monster in einen besten Freund verwandelte. Bekanntlich verkaufen sich Geschichten über Leid, das sich am Ende in Erfolg und Glück wandelt, besonders gut. Das hat nicht nur Hollywood, sondern auch die christliche Filmindustrie verstanden. An diesem Donnerstag läuft die Lebensgeschichte Millards, benannt nach seinem größten Hit „I can only imagine" im Kino an.

Prügel, Hass und Musik

Darin erzählen die Regisseur-Brüder Andrew und Jon Erwin die Geschichte des jungen Millard, der als Kind immer wieder von seinem Vater verprügelt wird. Als der Junge eines Tages mit einem selbstgebastelten Kampfpilotenhelm nach Hause kommt, verbrennt der Vater die Bastelarbeit und ermahnt seinen Sohn, keine Kraft für Träume zu vergeuden. Stattdessen solle er sich in Dinge investieren, die realistisch sind, Geld einbringen und der Familie helfen, zu überleben. Die Mutter verlässt die Familie kurz darauf, Millard ist gezwungen, zu bleiben.

Als er heranwächst, beginnt er eine Baseball-Karriere, wird aber schon auf der Highschool jäh ausgebremst. Er bricht sich beide Fußgelenke. Den Sport muss er aufgeben und enttäuscht damit seinen tief verbitterten Vater, der selbst einst erfolgreich spielte. In der Highschool muss der Teenager sich nun zudem eine neue Beschäftigung suchen - er entdeckt ausgerechnet das Singen für sich. Auch wenn Mitschüler und Vater dafür vor allem Spott übrig haben, bekommt er schließlich die Hauptrolle in einem Schulmusical. So beginnt Millards Musikkarriere. Dank seiner Jugendliebe und Highschoolfreundin Shannon besucht der Teenager die sonntäglichen Gottesdienste der nahegelegenen Kirche - und wird der Star des dortigen Chors.

Millard muss sich seinen Ängsten stellen

Als er seinen Vater eines Sonntags zu einem seiner Auftritte einlädt und dieser sich verweigert, eskaliert die Situation zwischen den beiden Männern erneut. Der Vater schlägt mit einem Porzellanteller auf den Sohn ein, dieser verlässt wütend das Haus - und kehrt jahrelang nicht zurück. Gleich nach dem Auftritt in der Kirche reißt er aus und sucht sein Glück in der großen Stadt, findet eine Band und tingelt mit ihr durch die Vereinigten Staaten. Der Erfolg lässt auf sich warten - bis sich die Gruppe mit dem Namen MercyMe auf christliche Lobpreismusik spezialisiert. Die jungen Männer erkennen ihre eigentliche Stärke. Wäre da nicht das Trauma Millards, der die Gewalt, die ihm als Kind wiederfahren ist, verdrängt. Das hemmt ihn auf der Bühne, aber auch beim Songschreiben.

Er beschließt, sich seinen Ängsten zu stellen und kehrt nach Hause zurück. Dort findet er seinen Vater - glücklich aber totkrank. Wie sich herausstellt, hat dieser den letzten Chorauftritt seines Sohnes sehr wohl mitverfolgt. Und zwar im lokalen Radio. Die Predigt des Pfarrers im Anschluss hat ihn tief bewegt. Trauer über den baldigen Verlust des Vaters und Glück über dessen Lebenswandel kommen zusammen - und Millard ist schließlich bereit dazu, das Lied seines Lebens zu schreiben.

Ein toller Darsteller, eine platte Geschichte

Das Gute zuerst: J. Michael Finley spielt Bart Millard solide und beweist einige Sangesqualitäten. Wirklich beeindruckend aber ist der einstige Hollywood-Star Dennis Quaid in der Rolle des Vaters. Seine Wut ist ebenso glaubhaft wie seine Freundlichkeit, sein aus Hass verzerrtes Gesicht ebenso wie sein wohlwollendes Lächeln. Wer hätte gedacht, dass dieser ehemalige Superstar, der zuletzt eine kitschige Hundekomödie drehte, sich derart um Leib und Leben spielen kann? Quaid sorgt für große Kinomomente. Es liegt vor allem an ihm, dass die Vater-Sohn-Begegnung am Ende des Films wirklich bewegen kann. Hier holt die christliche Produktion die Zuschauer ab, hier können Christen wie Nichtchristen mitempfinden.

Das war es dann aber leider auch schon. Denn der Rest des Films ist nicht nur sehr vorhersehbar und folgt der klassischen Heldenerzählung Hollywoods. Er ist auch wenig glaubhaft. Warum zum Beispiel sieht der Manager der Band MercyMe, der ihnen dazu rät, Lobpreis-Musik zu machen, aus wie ein alternder Rockstar? Wieso geraten Jugendliche während eines ganz normalen Konzerts plötzlich in fromme Verzückung, wenn ein christliches Lied gespielt wird? Eine Szene zeigt MercyMe, damals noch als Rockband, bei einem kleinen Gig. Als alle Lieder gespielt sind, singt Millard ein christliches Lied. Plötzlich heben die Besucher ihre Hände zur Gebetshaltung, schließen entrückt die Augen und wenden ihr Gesicht dem Himmel zu. Das ist sogar für Kenner der christlichen Szene etwas zu viel. Nichtchristliche Kinobesucher dürfte es verstören.

Außerdem wirken die wichtigeren Nebencharaktere schattenhaft. Was wird aus der Mutter? Warum verliebt sich Shannon in Bart? Was hat es mit der Großmutter auf sich, die drei Mal kurz auf der Bildfläche erscheint, die der Zuschauer aber nie wirklich kennenlernt?

„I can only imagine" ist ein Film für Hauskreis-Abende und Gemeindecamps. Nicht aber für die große Leinwand. Da mag das Lied noch so schön sein.

I can only imagine, USA 2017, 110 Minuten, Filmstart: 27. September

Von: Anna Lutz


© Oliver Jeske / ERF Medien

„Jeder Mensch, ob geboren oder ungeboren, hat das Recht auf Leben und Achtung seiner Würde“. Mit dieser Forderung sind am Wochenende rund 5.000 Menschen im Berliner Regierungsviertel auf die Straße gegangen. Sie haben protestiert für den Schutz des ungeborenen Lebens. Bereits zum 14. Mal hatte der Bundesverband „Lebensrecht“  zu dem „Marsch für das Leben“ eingeladen. Erstmals sprach dabei mit Hans-Jürgen Abromeit ein landeskirchlicher Bischof. Er rief dazu auf, Schwangere mehr zu unterstützen, und verwies dabei auf eine Aussage des Apostels Paulus: „Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“ (Galater 6,2). Der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hatte ein Grußwort verlesen lassen. Oliver Jeske war für Sie vor Ort dabei.

 

„Wir müssen selbstkritisch sagen: Wir (Christen) waren vielleicht häufiger die Vertreter einer bürgerlichen Moral, als die Träger der Last von schwangeren Frauen, ledigen Müttern und jungen Familien.“ – Bischof Hans-Jürgen Abromeit.


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Bei einer Messe in Litauen hat Papst Franziskus an die Zerstörung des jüdischen Ghettos in der Hauptstadt Vilnius durch deutsche Truppen erinnert. In diesem Verbrechen der SS vor 75 Jahren "gipfelte die Vernichtung Tausender von Juden, die bereits zwei Jahre zuvor begonnen hatte", sagte der Papst am Sonntag in Kaunas, der zweitgrößten Stadt des Landes, vor 100.000 Gläubigen unter freiem Himmel. Zugleich äußerte er die Sorge vor einem Wiedererstarken des Antisemitismus.

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Die katholische Deutsche Bischofskonferenz stellt am Dienstag in Fulda die lange erwartete Studie über "Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz" vor. Die Veröffentlichung, aus der Teile bereits vorab bekannt wurden, markiert einen Höhepunkt des jahrelangen Missbrauchsskandals in Deutschland. Der Evangelische Pressedienst (epd) dokumentiert die wichtigsten Stationen auf dem Weg hin zu Aufklärung und Ahndung von sexuellem Missbrauch bis heute.

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Die Deutsche Bischofskonferenz hat bislang keine Ergebnisse aus der Studie "Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz» veröffentlicht. Der Bericht wird am Dienstag in Fulda vorgestellt. Allerdings haben das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", die Wochenzeitung "Die Zeit" und die Tageszeitung "Die Welt" bereits Teile daraus publiziert.

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Menschenrechtler haben das Abkommen zwischen dem Vatikan und China über die Ernennung von Bischöfen kritisiert. Es erwecke den Eindruck, die Volksrepublik respektiere die Religionsfreiheit, sagte der Direktor der Gesellschaft für bedrohte Völker, Ulrich Delius, am Sonntag in Göttingen. Die katholische Kirche willige damit jedoch in ihre eigene Gleichschaltung in Chinas kommunistisches Regierungssystem ein. Christen erhielten keine ausreichende Garantien für Glaubensfreiheit. "Das Abkommen ist das falsche Signal zur falschen Zeit."

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Die katholische Kirche hat dem Freiburger Erzbischof Stephan Burger zufolge beim Thema Missbrauch versagt. "Die Kirche steht gegenüber den Betroffenen in einer Schuld, die sie nicht leugnen, die sie nicht abschütteln" könne, sagte Burger am Sonntag im Freiburger Münster. Die Kirche könne dies nur dann aufarbeiten, "wenn die Betroffenen, die durch diese Taten verletzt, gedemütigt und zerbrochen wurden, dies auch wollen". Die Kirche habe hier nichts einzufordern und könne nichts ungeschehen machen.

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Der Vatikan und China haben nach jahrelangen Verhandlungen ihren Streit über Bischofsernennungen weitgehend beigelegt. Nach Vatikan-Angaben unterzeichneten beide Seiten am Wochenende ein provisorisches Abkommen. Darin erkenne der Vatikan acht in China ohne päpstliche Genehmigung geweihte Bischöfe an, hieß es.

Papst Franziskus wolle mit dieser Entscheidung die Verkündigung des Evangeliums in China stärken, teilte der Vatikan mit. Ziel der Übereinkunft sei es überdies, "Wunden der Vergangenheit durch die volle Gemeinschaft aller katholischen Chinesen zu überwinden".

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Bei der Bischofswahl in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg hat auch im zweiten Wahlgang keiner der beiden Kandidaten die erforderliche Stimmenmehrheit erhalten. 34 der 58 anwesenden Synodalen votierten am Samstagabend für den Vertreter im Bischofsamt, Thomas Adomeit. Im ersten Wahlgang hatten 26 Synodale für ihn gestimmt. Sein Gegenkandidat, der Hallenser Propst Johann Schneider, bekam im zweiten Anlauf 22 Stimmen, im ersten konnte er noch 32 auf sich vereinen. Zwei Synodale enthielten sich der Stimme.

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Im Bund Freier evangelischer Gemeinden gibt es keinen Raum für Naziparolen, gefälschte Nachrichten und extremistische Forderungen. Das erklärte der Präses der Freikirche, Ansgar Hörsting.
Bischofswahl geht in die Verlängerung idea.de - Aktuell(cached at September 23, 2018, 4:01 pm)

Die Bischofswahl in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg geht in die Verlängerung. In den ersten beiden Wahlgängen am 22. September erhielt keiner der beiden Kandidaten die erforderliche Dreiviertelmehrheit.

Immer mehr Menschen müssen am eigentlich arbeitsfreien Sonntag ins Büro oder Geschäft. Mit der „So ist Sonntag!“-Aktion macht die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) jetzt auf die grundlegende Bedeutung des Sonntags aufmerksam. Seit Donnerstag läuft die Impulspost-Aktion mit Briefen an über 1,5 Millionen Kirchenmitglieder im EKHN-Einzugsgebiet. 500 Gemeinden sind vor Ort beteiligt.

Ziel der EKHN ist es zu zeigen, „wie wertvoll gemeinsame Zeiten für alle sind – in einer Gesellschaft, die immer mehr von einer Rund-um-die-Uhr-Mentalität geprägt“ sei. „Das leuchtend himmelblaue Hauptmotiv der Initiative mit der Aufschrift ‚So ist Sonntag' will darauf aufmerksam machen, welch göttliche Idee hinter einem gemeinsamen arbeitsfreien Tag für alle steckt“, schreibt die EKHN.

Bei der Aktion steht der an die Mitglieder verschickte Brief im Mittelpunkt. Es ist eine bunte Broschüre, die Auskunft über Probleme der Sonntagsarbeit, kirchliche Hintergründe des Feiertags und Tipps für die Gestaltung gibt. In den Gemeinden hängen Großbanner und Flaggen mit dem Aktionsmotiv. Der Hashtag in den Sozialen Medien lautet #SoistSonntag.

Sonntag erinnert an „Geschenk Gottes“

Laut des hessen-nassauischen Kirchenpräsidenten Volker Jung erinnert der Sonntag jede Woche daran, „dass das Leben mehr ist als Arbeit und das, was wir leisten“. Das Leben sei ein „Geschenk Gottes“. Gott mache es in der biblischen Überlieferung dem Menschen vor: „Nach sechs Werktagen kommt ein Ruhetag. Modern gesagt nimmt sich Gott eine kreative Pause.“ Jung ist sich der Situation um Notdienste sowie Aufgaben der Polizei und in der Pflege bewusst. „Aber ich denke auch: Der Sonntag soll nicht so werden wie alle anderen Tage. Er soll für möglichst viele frei bleiben als besondere Zeit für uns Menschen.“

Von: Michael Müller

Begleitet von Gegenprotesten sind am Samstag in Berlin nach Polizeiangaben rund 5.000 Abtreibungsgegner auf die Straße gegangen. Angekündigt waren bei dem "Marsch für das Leben" rund 7.500 Teilnehmer. Zeitgleich hatten Vertreterinnen der Frauenbewegung, von Parteien und Gewerkschaften zu einem Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung aufgerufen und die Streichung der gegen Abtreibungen gerichteten Paragrafen 218 und 219 des Strafgesetzbuchs gefordert.

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Bei der Bischofswahl in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg hat im ersten Wahlgang keiner der beiden Kandidaten die erforderliche Stimmenmehrheit erhalten. 32 der 58 anwesenden Synodalen votierten am Samstagnachmittag für den Hallenser Propst Johann Schneider. Sein Gegenkandidat, der Vertreter im Bischofsamt Thomas Adomeit, erhielt 26 Stimmen. Damit verfehlte Schneider die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit von 44 Stimmen. Die Synodalen wollten am späten Nachmittag zu einem zweiten Wahlgang zusammenkommen.

Ein mehr als 500 Jahre altes Porträt des späteren Erzbischofs und Kardinals Albrecht von Brandenburg (1490-1545) ist nach Abschluss der Restaurierung wieder öffentlich zu sehen. Die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz habe das Werk des venezianischen Renaissance-Künstlers Jacopo de' Barbari (1460/70-1516) im vergangenen Jahr bei einer Auktion in London erworben und restaurieren lassen, teilten die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz und die Kulturstiftung der Länder am Samstag mit.

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Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki hat eine umfassende und unabhängige Aufklärung der Fälle sexuellen Missbrauchs in seinem Erzbistum angekündigt. "Unser Kölner Erzbistum wird sich der Wahrheit stellen, auch dann, wenn diese schmerzlich ist", sagte er am Sonntag in einer Videobotschaft, die der Bistumssender Domradio verbreitete. Dazu gehöre es, ungeschönt und ohne falsche Rücksichten aufzuklären.

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Der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, hat zu mehr Engagement gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus aufgerufen. Dazu gehöre auch, dem Missbrauch von Symbolen des NS-Widerstands, des Christentums und der Demokratie durch Neonazis und Populisten entgegenzutreten, sagte Dröge am Samstag im Berliner RBB-Rundfunk zum 100. Geburtstag des NS-Widerstandskämpfers Hans Scholl. Der Mitbegründer der Widerstandsgruppe Weiße Rose wurde am 22. September 1918 geboren und am 22. Februar 1943 von den Nazis hingerichtet.

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Erstmals hat ein leitender Repräsentant der evangelischen Kirche die Predigt beim „Marsch für das Leben“ gehalten. Der Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern der Nordkirche, Hans-Jürgen Abromeit, sprach im ökumenischen Abschlussgottesdienst.

Die katholische Deutsche Bischofskonferenz stellt am Dienstag in Fulda die lange erwartete Studie über "Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz" vor. Die Veröffentlichung, aus der Teile bereits vorab bekannt wurden, markiert einen Höhepunkt des jahrelangen Missbrauchsskandals in Deutschland. Der Evangelische Pressedienst (epd) dokumentiert die wichtigsten Stationen auf dem Weg hin zu Aufklärung und Ahndung von sexuellem Missbrauch bis heute.

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Die Deutsche Bischofskonferenz hat bislang keine Ergebnisse aus der Studie "Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz» veröffentlicht. Der Bericht wird am Dienstag in Fulda vorgestellt. Allerdings haben das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", die Wochenzeitung "Die Zeit" und die Tageszeitung "Die Welt" bereits Teile daraus publiziert.

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Der 38. Deutsche Evangelische Kirchentag findet 2023 in Nürnberg statt. Das beschloss das Präsidium des Kirchentages am Samstagmorgen in Fulda. Das Protestantentreffen mit seinen Anliegen wie Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung passe in diese alte, lebendige und sympathische Großstadt, erklärte Hans Leyendecker, Präsident des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dortmund. Nach 1979 ist der Kirchentag zum zweiten Mal in Nürnberg zu Gast.

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Am Samstag stand in Berlin Grün gegen Bunt, Leise gegen Laut und Fromm gegen Links. Der jährliche „Marsch für das Leben“ zog nicht nur tausende Christen in die Hauptstadt, um gegen Schwangerschaftsabbrüche zu demonstrieren. Vor dem Berliner Hauptbahnhof warben sie mit grünen Luftballons und Plakaten mit Slogans wie „Verantwortung statt Abtreibung“ oder „Willkommenskultur auch für Ungeborene“ für ihr Anliegen.

„Rauchbombe gezündet“

Auch zahlreiche Gegendemonstranten hatten sich auf den Weg gemacht, um die Veranstaltung zu stören. Mit bunten Perücken, lauter Musik und Trillerpfeifen machten sie rund um den Bahnhofsvorplatz auf sich aufmerksam. Auf mitgebrachten Plakaten zeigten sie Sprüche wie „Die Deutschen sterben aus, wir klatschen Applaus“ oder warben für mehr Feminismus. Immer wieder skandierten sie „Hätt’ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“ oder hielten Kleiderbügel in die Höhe, um an Frauen zu erinnern, die selbige nutzen, um Schwangerschaften selbst zu beenden, wenn die Gesetzeslage anderes verbietet – und dabei nicht nur ihr Kind, sondern auch sich selbst gefährden. Sie mischten sich auch unter die Lebensschützer und zündeten inmitten der Demonstranten eine Rauchbombe.

Bevor die Lebensschützer zu einem mehrere Kilometer langen Schweigemarsch durch die Innenstadt aufbrachen, lobte die Vorsitzende des Veranstalters Bundesverbandes Lebensrecht, Alexandra Lindner, bei einer Kundgebung die Demonstranten: „Gerade in diesem Jahr ist es sehr wichtig, dass ihr hier seid.“ Damit spielte sie auf die neu aufgekommene Debatte zum Werbeverbot für Abtreibungen an. Über den entsprechende Paragraf 219a diskutieren derzeit die Bundespolitiker. Union und AfD setzen sich für den Erhalt ein, SPD, FDP, Linke und Grüne werben für eine Abschaffung oder Neuregelung.

Der aktuelle Konflikt war auch Thema des „Marschs für das Leben“, zu dem in diesem Jahr laut Veranstaltern 5.500 Teilnehmer gekommen waren. Luftballons trugen die Aufschrift „Ja zum 219a“, die Gegenseite trug Plakate mit dem Aufruf „Weg mit 219a“ und forderte zugleich eine gänzliche Abschaffung des Verbots von Schwangerschaftsabbrüchen. Denn in Deutschland wird Abtreibung nur geduldet und ist laut Gesetz nur unter bestimmten Bedingungen straffrei, etwa, wenn zuvor eine Schwangerschaftskonfliktberatung stattgefunden hat.

„Wir sind Frauenrechtler“

Gegenüber Journalisten sagte Lebensschützerin Lindner: „Wir sind Frauenrechtler.“ Denn auch Frauen litten unter Abtreibungen. Schwangerschaftsabbrüche zuzulassen bedeute „Kapitulation“. Stattdessen müssten Frauen in schwierigen Lagen unterstützt und ermutigt werden.

Während sich die Evangelische Kirche in Berlin erneut nicht am „Marsch für das Leben“ beteiligte, sendete Reinhard Kardinal Marx ein Grußwort für die Deutsche Bischofskonferenz, in dem er den Lebensschützern Gottes Segen wünschte. Neben Volker Kauder (CDU) übermittelte auch Johannes Singhammer (CSU) Grüße. Schriftlich ließ er mitteilten, die Abschaffung des Paragrafen 219a sei ein „falscher Weg“, und weiter: „Deutschland braucht keine Werbung für Abtreibungen sondern Werbung für das Leben.“

Neben Vertretern der Deutschen Evangelischen Allianz wie dem Vorsitzenden Ekkehart Vetter und Generalsekretär Hartmut Steeb nahmen auch die Journalistin Birgit Kelle und ihr Kollege Martin Lohmann an der Demonstration teil. Der evangelische Greifswalder Bischof Hans-Jürgen Abromeit predigte beim Ökumenischen Abschlussgottesdienst. Grüße ließen auch der sächsische Landesbischof Carsten Rentzing sowie sein Württemberger Kollege Frank Ottfried July übermitteln.

Von: Anna Lutz

Deutschland ist zu einem Land voller Mimosen geworden, in dem viele Diskussionen leider nicht mehr geführt werden. Diese Ansicht äußerte die katholische Publizistin Birgit Kelle bei einer Tagung des Bundesverbandes Lebensrecht zum Thema „Sprache – M(m)acht – Mensch“.

Unter der Titelüberschrift „Du sollst nicht lügen“ analysiert das Wochenmagazin Der Spiegel den Umgang der Katholischen Kirche mit Missbrauchsfällen durch seine Seelsorger. Anlass ist die baldige Veröffentlichung einer Studie von der Deutschen Bischofskonferenz zu sexuellem Missbrauch von Minderjährigen in der Katholischen Kirche in Deutschland. Kritik erfährt im Artikel vor allem Papst Franziskus, der „häufig zur Unzeit spricht, in wichtigen Momenten hingegen schweigt“. Der Spiegel beschwört im Umgang mit der in Auszügen selbst vorab veröffentlichten Studie einen „Bürgerkrieg der Gläubigen“. Das Magazin will einen Graben zwischen „konservativen Franziskus-Gegnern und progressiven Befürwortern“ ausgemacht haben.

Es werden in der Titelgeschichte Bischöfe zitiert, die namentlich nicht genannt werden wollen und den Papst anfeinden. Bei der Reise zu Missbrauchsopfern besuchten Spiegel-Reporter Pennsylvania, Argentinien und das Erzbistum von München und Freising. Im Heimatland von Papst Franziskus sprachen sie mit dem Opferanwalt Juan Pablo Gallego, der dem Papst vorwirft, früher Sexualstraftäter in der Kirche geschützt zu haben.

„Drohende Gottesfinsternis“

Der Spiegel kritisiert den Papst dafür, gerade Männer um sich zu versammeln, die für das stehen, was er in seinen Predigten als verwerflich anklagt. Genauer schildert die Titelgeschichte auch die Vergehen von Priestern in sechs amerikanischen Diözesen. Erzbischof Georg Gänswein, der Präfekt des päpstlichen Haushaltes ist, wird am Ende der Titelgeschichte zum Ist-Zustand der Katholischen Kirche zitiert: Er sehe eine „wahrhaft endzeitliche Krise“ heraufziehen, „eine große Flut, die das christliche Abendland überschwemmt“. Er spricht von einer „drohenden Gottesfinsternis, vor der wir weltweit erschrecken“.

Als ergänzende Geschichte schreibt das Wochenmagazin über einen Missbrauchsskandal im katholischen Aloisiuskolleg in Bad Godesberg, der vor acht Jahren aufgedeckt wurde. Es habe dort seit den 1950er-Jahren sexuelle Handlungen von Geistlichen und Mitarbeitern gegenüber den Schülern gegeben. Das von Jesuiten geführte Internat musste demnach zu diesem Schuljahr den Betrieb einstellen. Auf der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz vom 24. bis 27. September in Fulda wird die Studie zu sexuellem Missbrauch in der Katholischen Kirche in Deutschland vorgestellt. Ihr Titel lautet: „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“.

Von: Michael Müller

Gospelkirchentag in Karlsruhe eröffnet EKD Nachrichten Deutschlandby epd (cached at September 22, 2018, 4:01 am)

In Karlsruhe hat am späten Freitagnachmittag der Internationale Gospelkirchentag begonnen. 5.300 Sängerinnen und Sänger aus 16 Nationen werden bis Sonntag die Stadt in ein großes Konzerthaus verwandeln. Rund 50.000 Besucher werden zu Europas größtem Gospelfestival erwartet. Stargast ist der zwölffache Grammy-Gewinner Kirk Franklin.

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