Gemeindebericht der Ev.-luth. Kirchengemeinde Kropp 2025
In der jährlichen Gemeindeversammlung am 15. Februar 2026 stellte Pastor Michael Jastrow als Vorsitzender des Kropper Kirchengemeinderats im Rahmen des Rechenschaftsberichts des KGR den Jahresrückblick 2025 auf das Gemeindeleben und einen Ausblick auf 2026 vor.
Gemeindebericht der Ev.-luth. Kirchengemeinde Kropp 2025
„Wir sind eine einladende Gemeinde. Bei uns begegnen Menschen der Liebe Gottes und hören die befreiende Botschaft von Jesus Christus. Wir sind gemeinsam unterwegs, unser Leben in einer persönlichen Beziehung zu Gott zu gestalten, Gott zu loben und sich für ihn und andere zu engagieren.“ (Vision der KG)
1. Kirchengemeinderat und Pastoren
Nachdem Pastor Hergen Köhnke mit dem 1. September 2024 in den Ruhestand getreten war, konnte die Pfarrstelle Süd (nach 3 ergebnislosen Ausschreibungsrunden) nach 8 Monaten zum 1. Mai 2025 mit einer Pastorin im Probedienst wiederbesetzt werden: Pastorin Pauline Franke. Mit einem Gottesdienst wurde sie fröhlich in Kropp begrüßt. Sie bezog das (renovierte) Pastorat in der Hauptstraße, das fast ein Jahr leer stand. Mit dem 1. Dezember 2025 ging dann Pastorin Jutta Selbmann nach 33 Jahren in Kropp in den Ruhestand. Die Verabschiedung wurde in Dorfkirche und Kana gefeiert. Auch für ihre Nachfolge gab es 3 Ausschreibungsrunden, die für die Kirchengemeinde letztlich ebenfalls erfolglos blieben. So hoffen wir (wie beantragt) erneut auf die (gelingende) Zuweisung eines Pastors/einer Pastorin im Probedienst zum 1. Mai 2026. Für diese Pfarrstelle wurde 2025 das alte Pastorat in der Schulstraße abgerissen und durch einen neuen, klimafreundlichen und ebenerdigen Neubau mit einem angemessenen Amtsteil ersetzt (Projektkosten rund 800 000.- Euro / Architektin Monika Tams / Bauausführende: Firma Möller und Tams / Zuschuss vom Kirchenkreis 140 000 Euro). („Dank an Dieter Färber für die Begleitung zu den wöchentlichen Baubesprechungen“). Die endgültige Fertigstellung erfolgt (verzögert durch den Winter) im März 2026. Pastor Michael Jastrow ist von der Dienstwohnungspflicht bis zum Eintritt in den Ruhestand (geplant 1. August 2027) befreit und wohnt in einem Privathaus im Rehwinkel. Diese Stelle wird dann nicht wiederbesetzt werden, um das vom KK geplante Pfarrstellenziel 2030 von 2 Planstellen für Kropp (aufgrund des Mitgliederrückgangs) rechtzeitig (und „natürlich“) zu erreichen. Die geplante Klausurtagung des KGR 2026 wird sich daher voraussichtlich mit einer Neuordnung der KG auf 2 Pfarrstellen (hin) beschäftigen.
Offen blieb, ob eine Regionalisierung oder Fusion mit der KG Stapelholm („Ein Amt – Eine Gemeinde“) kommt und wenn ja wann - oder ob sogar größere Überlegungen (in der Landessynode angedacht) schneller sein werden: Den ganzen Kirchenkreis (aufgrund des stetigen Mitgliederrückgangs, des spürbar werdenden Pastoren- und erwarteten Finanzmangels) in eine Gemeinde zu „fusionieren“.
Festzuhalten ist: Wir sind eine Kirchengemeinde „in Veränderung und im Übergang“. Für die jetzigen (kleinen) Übergangszeiten wurden uns als (vertretende) Unterstützung dankenswerterweise bei Trauerfeiern Pastorin Birgitta Gnade bzw. Pastorin Anke Theuerkorn vom Kirchenkreis zugeordnet. Pastorin Selbmann bot noch einmal in der ersten Herbstferienwoche tägliche und gelungene „Gute-Nacht-Geschichten“ in der Dorfkirche an. Pastorin Pauline Franke übernahm fließend von Pastorin Jutta Selbmann die religionspädagogischen Aufgaben im Ev. Kindergarten sowie die Andachten in den Seniorenheimen bei Luber und im Feierabendhaus. Pastor Jastrow übergab die Hauptkonfirmanden des Nord- und Südbezirks an Pastorin Franke und übernahm die Hauptkonfirmanden aus dem Bezirk Mitte. Der neue Konfirmandenjahrgang wird von Pastorin Franke und Gemeindepädagoge M. Petersen gemeinsam unterrichtet. Eine (erneute) eigene „Outdoorgruppe“ kam leider nicht zustande.
Es fand keine gezielte und protokollierte Baubegehung statt, die notwendigen (aufgefallenen) Kleinreparaturen wurden dennoch ausgeführt. Im Augenblick wird das (Eichen-)Fenster über der Dorfkircheneingangstür erneuert (gut 12 500 Euro). Wir danken besonders den Mitgliedern des KGR (Inge Timm, Angelika Möller, Hannelore Wegner), die (neben R. Haar) viel Zeit in die Hausbesuche zu Geburtstagen und Ehejubiläen investiert haben. Die jährliche (verpflichtende) Gemeindeversammlung fand im Februar ordnungsgemäß statt, die jährlichen Anforderungen der Berufsgenossenschaften wurden erfüllt. Das Präventions- und Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt wird kontinuierlich weiterbearbeitet (Arbeitsgruppe unter Leitung von Pauline Franke und Mathias Petersen).
Der KGR tagte regelmäßig, traf sich zu einer (arbeitsintensiven) Klausur- und Arbeitstagung in Bünsdorf (Moderation: Terry Möller / Thema: Übersicht über die aktuellen Arbeitsbereiche der KG und des KGR). Hubert Versen (Alt Bennebek) schied vorzeitig aus dem KGR aus, Klaus-Peter Klappstein (Kropp) wurde nachberufen. Geplant ist (im Blick auf den kommenden Ruhestand von Pastor Jastrow) eine Übergabe des Vorsitzes im KGR (schon) im Sommer 2026 an (voraussichtlich) Pauline Franke.
2. Mitarbeitende
In der Mitarbeiterschaft gab es gegenüber 2024 keine echten Veränderungen. Allerdings: Silvia Försterling (Kropp) steht (neu) für Vertretungsdienste in der Raumpflege zur Verfügung. Der Küsterdienst in Tetenhusen wird nach wie vor ehrenamtlich von Anita Jöns versehen. Die Stelle ist (noch) zu besetzen. Es gab verschiedene Krankheitszeiten und Krankheitsausfälle, alle Mitarbeitenden sind aber (weitgehend) genesen und wiederhergestellt.
2a. „Gesichter der Kirchengemeinde“
Dies sind unsere (maßgeblichen) haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden:
> Im verantwortlichen Leitungs- und Entscheidungsgremium (dem KGR) sind engagiert in verschiedenen Arbeitsgruppen wie in praktischen Arbeitsfeldern: Dieter Färber / Birgit Bathelt / Inge Timm / Petra Petersen-Marschner / Arne Zittrich / Hannelore Wegner / Klaus Lohmann / Ronya Hinrichsen / Sabine Casper / Marc Schmidt / Jens Bösel / Angelika Möller / Klaus-Peter Klappstein.
> In der Kirchenmusik sind engagiert: Heike und Marius Branscheidt (mit dem Posaunenchor, den beiden Kinderchören, dem Jugendchor, der Kantorei und dem Gospelchor) unterstützt von Hans-Werner Hoff an der Vertretungsorgel und Britta Suttkus für den Förderverein der Kirchenmusik.
> In der Pfadfinderarbeit (und auch im Konfirmandenunterricht) ist engagiert: Gemeindepädagoge Mathias Petersen (unterstützt von vielen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen allen Alters).
> Im Küsterdienst sind engagiert: Ronya Hinrichsen, Uta Luckow, Angelika Möller und Anita Jöns (unterstützt von Inge Timm oder Hannelore Wegner).
> In der Raumpflege sind engagiert: Miriam Turan-Kal, Andrea Thoms, Elena Stepin und Silvia Försterling. Unser Mann auf Abruf für alle handwerklichen (Not-)Fälle ist Siegfried Sandner.
> Für unsere Friedhöfe (sowie den Winter- wie Sommerdienst) sorgen unermüdlich: Ralf Thoms, Juri Stepin, Reiner Konrad und Jaqueline Schröder.
> Im Kirchenbüro sind engagiert: Birgit Bathelt und Peter Casper (unterstützt von Martina Görrissen/Spendenbescheinigungen und Hannelore Wegner/Schaukästen). Um alles Digitale und die Homepage sorgt sich Jean Cölln.
> In der Ev. Frauenhilfe, für „Gemeinsam statt einsam“ am Heilig Abend, Weihnachten im Schuhkarton oder den Weltgebetstag sorgen sich Rosemarie Haar und Ehemann Udo.
> In der Männer- und Frauenzeit, der Gebetsrunde, einem Hauskreis und unserem Kropper Hilfsprojekt in Mosambik sind engagiert: Arne und Christiane Spießwinkel. Ein weiterer Hauskreis wird geleitet von Birgit und Franke Bathelt sowie ein digitaler Jugendhauskreis von Laura Hoolt und Lena Kramer.
> In der (neuen) Kinderkirche sind engagiert (zusammen mit Pauline Franke) Andrea Hansen und Anna-Felina Lindemeier. Für die Arbeit der Familienbildungsstätte bei uns im Gemeindezentrum sei stellvertretend genannt Maike Bünger.
3. Gottesdienst
Das Gottesdienstangebot war (wie im Vorjahr neben dem laufenden Kirchenjahr) bunt und abwechslungsreich: Mitarbeitergottesdienst mit Segnungsangebot (das Mittagessen 2025 ein letztes Mal in Kana, 2026 im Gemeindezentrum), Taufe an der Sorge mit „Farvenspeel“, Pfadigottesdienste, Churchnight (vorbereitet auf der Herbstfreizeit in Ascheberg), Themengottesdienste zu Mosambik, Indien und dem Weltgebetstag, Geschenke der Hoffnung, GD mit und durch die Diakonie. Andachten zum Lebendigen Advent und in der Passionswoche. Untere Gottesdienste hatten (wieder deutlich steigend) 6513 Besucher (nach 5770 in 2024, aber 6330 in 2023). Der Ostersonntag wurde zum ersten Mal nicht mehr (ökumenisch) auf dem Marktplatz begonnen, sondern direkt vor und in der Dorfkirche gefeiert. Die Heilig-Abend-Gottesdienste waren gut besucht, auch der Besuch der Mitternachtsmette stieg wieder etwas an. Der GD zum Ewigkeitssonntag wurde zentral in Kropp gefeiert, das Erntedankfest in allen drei Kirchen (gemeinsam mit allen 3 Dorfpastoren und auch als kleine „Abschiedstour“ für Jutta Selbmann). Die Gottesdienstzeit in Tetenhusen wurde auf 16.00 Uhr umgestellt. Pastorin Franke rief eine neue gut angenommene Kinderkirche (Kindergottesdienst) ins Leben für Kinder von 0 – 6 Jahren in Begleitung von Eltern/Großeltern/Geschwistern (30 – 40 Teilnehmer) am 2. Sonnabend im Monat im Gemeindezentrum je von 15 – 17 Uhr.
Der „Krippenschaukasten“ vor der Kirche wurde nach langen Leerstandszeiten doch wieder dekoriert. Wir danken Fam. Schube aus Klein Rheide für die weihnachtliche Deko. Danke besonders an M. Petersen und U. Luckow, sowie an H. Wegner für die Gestaltung der Kropper (Plakat-)Schaukästen! Das Abendmahl wurde regelmäßig gefeiert. Der Kirchenkaffee wurde (noch) nicht neu belebt. Es steht nach wie vor die (An-)Frage (aus der Gemeindeversammlung 2025) im Raum nach einer räumlichen Glasabtrennung in der Dorfkirche für Besucher mit Kleinkindern oder dem Kirchenkaffee. Wir danken Uta Luckow für Dekoration und (immer wieder) zusätzlichen Blumenschmuck in der Dorfkirche!
Trotz „Energiespargebot“ (der Nordkirche) hat der KGR sich entschieden, die Dorfkirche (wie die Kapellen) zu den Nutzungszeiten für die Besucher wirklich warmzuhalten. Zu den Aufgaben der nächsten Jahre gehört die Erneuerung der Dorfkirchenheizung (Rücklage gut 200 000.- Euro) und die weitere Umstellung der Dorfkirchenbeleuchtung auf LED. Zuschüsse aus dem Klimaschutzfond unseres KK können wahrscheinlich für die Heizungsumstellung beantragt werden. Zurzeit benötigen wir etwa 5 000 – 6 000 Liter Heizöl pro Jahr für eine warme Dorfkirche. Das ist (durchaus) vertretbar.
4. Amtshandlungen
Rund um Ostern 2025 konnten wir 37 junge Menschen konfirmieren. Zurzeit haben wir 38 Hauptkonfirmanden und 32 Vorkonfirmanden. Offen ist, ob 2026 eine Goldene Konfirmation stattfinden soll, das Interesse in den entsprechenden Jahrgängen hat stark abgenommen. Es gab (wieder nur) 26 Taufen (nach 25 in 2024 und noch 56 in 2023), 7 davon an der Sorge, 11 plus 1 Trauungen (10), 1 Ehejubiläum mit Gottesdienst, 75 kirchliche Beerdigungen plus 25 andere ggf. aus der Trauerhalle. 4 Eintritten stehen 106 Austritte gegenüber (im Vorjahr 5 zu 103). Die Zahl der Gemeindeglieder sank (und sinkt ungebremst) weiter auf (jetzt) 5074 (Stand 10.2.2026 - Zur Erinnerung: Wir kommen von 6999 in 2011). Das ist ein anhaltender (stetiger) Verlust. 2026 werden wir so unter die „5000er Marke“ sinken. (Damit sind dann auch nur noch 2 Pfarrstellen gerechtfertigt). Der KGR hält noch an der „alten“ Ordnung fest, nach der Ausgetretene nicht kirchlich getraut und beerdigt bzw. deren (kleine) Kinder nicht getauft werden. Wir öffnen aber mit dem 1. März aber die Kapellen in Groß Rheide und Tetenhusen (Nutzungsgebühr 400.- Euro) für Trauerfeiern Ausgetretener und Konfessionsloser. Eine neue Kasualordnung der Nordkirche (die sich auch für Konfessionslose grundsätzlich öffnen will) ist zudem (nach Synodenbeschluss im November 2025) in Vorbereitung.
5. Kirchenmusik
„Die Kirchenmusik fand in diesem Jahr ohne große Veränderungen (zum Vorjahr) statt. Zum Sonntag Kantate haben fast alle musikalischen Gruppen der Kirchengemeinde einen schönen Gottesdienst gestaltet. Dieser war gleichzeitig das 30-jährige Dienstjubiläum von Heike Branscheidt. Der Kirchenchor und der Jugendchor waren auch alleine in Gottesdiensten zu hören. Für die Kinderchöre ist das Highlight wie immer das weihnachtliche Singspiel an Heiligabend. Für den Posaunenchor gab es auch in diesem Jahr ziemlich viele Termine zu blasen, neben Freiluftgottesdiensten, lebendigem Advent und Weihnachtsliederblasen im Altenheim natürlich auch verschiedene Anlässe in der Kirche, wie etwa Ostern, Verabschiedung von Jutta Selbmann und Heiligabend. Im Juli fand das große Bezirkskonzert in Flensburg mit über 70 Bläsern statt. Mitte Juni musste Heike Branscheidt wegen einer erneuten längeren Krankschreibung mit dem Dienst pausieren. In dieser Zeit haben verschiedene Vertretungskräfte den Orgeldienst übernommen (H.W. Hoff). Vielen Dank dafür. Nach den Sommerferien konnte Heike Branscheidt (erfreulicherweise!) den gesamten Orgeldienst und die Chorproben zuverlässig wieder versehen. Für den Gospelchor war neben einigen Gottesdiensten (Mitarbeitergottesdienst, Gründonnerstag, Konfirmandenbegrüßung) das gemeinsame Konzert mit dem Rendsburger Gospelchor mit etwa 100 Sängern ein großer Höhepunkt. Anfang November fand das eigene jährliche Konzert in der Kropper Dorfkirche vor vollem Haus statt. Es fanden auch Konzerte von nicht gemeindeeigenen Gruppen statt. Im Sommer und am 2. Advent war die Gesangsgruppe "Real Life” zu Gast, außerdem die „Band der Freiwilligen Feuerwehr“ und die Gruppe “Farvenspeel” (Sommer- und Winterkonzert), sowie „Sing Your Soul“ (Anfang Januar)“. (Vorlage: hb)
Die Kirchenmusik in Zahlen: Kinderchor I 18 Kinder / Kinderchor II 20 Kinder / Jugendchor 9 Jugendliche / Kirchenchor 12 Sängerinnen / Gospelchor ca. 50 Sängerinnen und Sänger der „Almightys Singers“/ Posaunenchor 19 Bläserinnen und Bläser. Seit etwa 16 Jahren gibt es in der Kirchengemeinde den Förderverein für Kirchen- und Gospelmusik, Vorsitzende ist Frau Britta Suttkus. Wir danken dem Förderverein ganz herzlich für alle gesammelten Spenden (an uns weitergeleitet wurden rund 960 Euro als Zuschuss für Monitorboxen)! – Ein kleiner Nachsatz: Es wurde mehrfach von den Beteiligten betont, dass es wohltuend sei, in Kropp eine warme Kirche für die Konzerte zu haben!
6. Pfadfinder („Turmfalken“)
„Wir haben zwei Pfadfindergruppenstunden jede Woche, sowie einen Mitarbeitertreff alle 14 Tage:
Mittwoch zwischen 20 bis 30 Personen, Freitag ca. 25 Personen, Orga ca. 10 Personen. Wir haben zu Beginn des vergangenen Jahres eine andere Gruppen- und Zeitstruktur für ein halbes Jahr ausprobiert. Dies war nötig geworden, weil wir zu wenige Helfer und Mitarbeiter am Mittwoch bei den kleineren Pfadfindern hatten. Diese neue Struktur hat sich aber nicht bewährt und wir versuchen es jetzt wieder mit der ursprünglichen Zeitstruktur. Allerdings sind durch den ersten Wechsel einige Pfadfinder abgesprungen. Mit der zweiten Jahreshälfte gibt es also wieder drei Kleingruppen, die dann von den Helfern und Mitarbeitern geleitet wurden. Mittwochs treffen sich die jüngeren Pfadfinder im Alter von 6 bis 7 Jahren. Freitags treffen sich etwa 15-25 Pfadfinder ab 8 Jahren.
Im Moment sind wir gut 150 Pfadfinder in Kropp. Viele der älteren Pfadfinder können nicht bei den Gruppenstunden dabei sein, sind aber trotzdem für Aktionen ansprechbar. Im neuen Jahr (2026) planen wir Änderungen bei der Stammesstruktur, um diese attraktiver zu gestalten. Im Februar 25 gab es ein Mitarbeitenden-Wochenende in Großenwiehe mit etwa 12 Teilnehmern. Ende April haben wir mit einem guten Dutzend Pfadis beim Kirchentag in Hannover geholfen. Mitte Mai waren wir mit einigen Pfadfindern als Prüfer und als Prüflinge bei der KK-Pfadfinderprüfung, die in diesem Jahr in und um Süderbrarup stattfand. Anfang Juni haben wir mit etwa 40 Pfadfindern im Wald übernachtet. Ende Juni haben wir uns dann beim KK-Pfadfindertag in Schleswig beteiligt. Unser Sommerlager war in diesem Jahr in Niedersachsen in der Nähe von Oldenburg, in der Sager Schweiz. Mit dabei waren etwa 65 Personen aus Kropp. Es war ein wirklich gelungenes (kostengedecktes) Lager. („Danke für die
Abrechnung an Bernd Doormann“). In diesem Jahr (2026) fahren wir ins Sommerlager nach Mosshemmet. Das liegt im nördlichen Smaland in Schweden. 2027 soll es dann nach Kastl in Bayern gehen. Darüber hinaus haben Pfadfinder aus Kropp noch an verschiedenen anderen Terminen teilgenommen: Tauffest an der Sorge / Waldgottesdienst der Pfadfinder / Helferschulungen und JuLeiCa Ausbildungen beim REGP / Fortbildungen zur Verlängerung der JuLeiCa / Weihnachten im Schuhkarton / Friedenslichtgottesdienst vom REGP / Friedenslichtgottesdienst am 4. Advent in Kropp / Krippenspiel am 24.12.25“ (Vorlage: mp)
Das Materiallager der Pfadinder ist nach wie vor die von der Gemeinde Kropp gemietete Großgarage (2400.- Euro Jahr) in der Schulstrasse 20 (neben dem eigenen Trafohäuschen und dem Gemeindezentrum). Im Pfadiwald wurde ein Trockenklo für die Gruppenstunden aufgestellt sowie die (mutwillig demolierte) Wasserpumpe erneuert. Fremder Abfall ist immer wieder ein Problem.
7. Jugendkreis
Mit der Herbstfreizeit für Konfirmanden und Jugendliche (verpflichtend für die Hauptkonfirmanden, 65 Teilnehmer) verabschiedeten sich auch die langjährige Leitung (Carola Homeister) und der ältere Mitarbeiterinnenstab des Jugendkreises. Noch einmal wurde die „church-night“ im bewährten Team vorbereitet und erfolgreich ausgerichtet. („Großer Dank an Carola Homeister!“) Der Aufbau eines neuen Jugendkreises ist zurzeit ungewiss, da eine echte „Leiterfigur“ fehlt. Eine kleine Adventsaktion war aber dennoch erfolgreich. Nach rund 40 Freizeiten in Ascheberg (Herbst, Ostern und Sommer) gab Pastor Jastrow die Fahrtenleitung ab. Konfirmandenfreizeiten auf Schloss Ascheberg sollen aber auch weiterhin und 2026 unter Leitung von Pauline Franke und Mathias Petersen fortgesetzt werden.
Der Zoom-Hauskreis unter Leitung von Laura Hoolt (jetzt Vikarin in HH) und Lena Kramer (jetzt Verwaltungsfachkraft im Landeskirchenamt) wurde fortgesetzt. Es gibt immer noch keine echte (und schon lange zugesagte) Hilfestellung aus dem Kirchenkreis für die konkrete Umsetzung des Beteiligungsgesetzes für Kinder und Jugendliche – auch im Blick auf die mögliche Bildung eines Jugendausschusses. Warum auch immer: Es gibt auch weiterhin kein gesteigertes Interesse auf Seiten unserer Jugendlichen oder Pfadfinder an der Bildung eines vom LKA gewünschten Jugendausschusses.
8. Missionarische Erwachsenenarbeit
Die kleine Gebetsrunde (4 – 8 Teilnehmer) am Freitagmorgen in der Dorfkirche (für private wie gemeindliche Anliegen) fand regelmäßig statt. Wir beten für die Erneuerung von Gemeinde und Kirche, für aktuelle Themen (Frieden, Israel-Palästina, Ukraine) und für Menschen mit speziellen Nöten und Lasten. Wir laden ein, dort vor Ort für sich beten und sich segnen zu lassen. Leider konnte auch 2025 kein einladender (evangelistischer) oder vertiefender Glaubenskurs angeboten werden. Der neue Hauskreis aus 2023 unter Leitung von Birgit und Frank Bathelt hat sich konsolidiert. Ein zweiter wird (langjährig) von Arne und Christiane Spießwinkel geleitet. Es gab 4 Männer- und 4 Frauenzeiten mit lebendigen Glaubens- und Lebensgeschichten bei einem Durchschnittsbesuch von 30 – 45.
9. Evangelische Frauenhilfe und Seniorenarbeit
Die Frauenhilfe traf und trifft sich (leider altersbeding zahlenmäßig abnehmend) zu einem Themennachmittag einmal im Monat auch im 97. Jahr unter Leitung von Rosemarie Haar im Gemeindezentrum. Hausbesuche bei Hinterbliebenen, Besuche zu hohen Geburtstagen und Ehejubiläen durch die 7 treuen Bezirkshelferinnen sowie die Vorbereitung und Durchführung des Weltgebetstags standen auf dem Programm. Das Interesse an eigenen (kirchengemeindlichen) „offenen“ Seniorenweihnachtsfeiern scheint erloschen, es wurde zu einer gemeinsamen Feier von Spätlese und Frauenhilfe ins Gemeindezentrum eingeladen. Wir danken Udo und Rosemarie Haar (unterstützt von Hannelore Wegner) zudem für das (erneute) Angebot „Gemeinsam statt einsam“ zu Heilig Abend im Gemeindezentrum, das von 16 Menschen dankbar und fröhlich angenommen wurde. Gast im Gemeindezentrum war und ist nach wie vor auch die Spätlese des DRK unter Leitung von Anne Straßenburg. Hier traf sich aber nicht nur das Alter: In Verantwortung des KK fanden zudem verschiedene Kurse der Familienbildungsstätte statt (Schwerpunkt waren Delfikurse - Ansprechpartnerin: Maike Bünger) oder etwa „Nähkurse“ für Frauen (interkulturell) verantwortet von der Gemeinde Kropp. Zu Gast auch: Frauenkleiderbörse und Puppenbühne.
10. Digitales, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Jean Cölln war und ist verantwortlich für den Bereich Homepage, Kommunikation und technisch-digitale Angelegenheiten. Die Anpassung auf das kirchengerechte Betriebssystem „Church-tools“ läuft, so wurde und wird auch die Homepage auf dieses Betriebssystem umgestellt. Der digitale Kalender ist verbindliches Terminplanungsorgan. Wir danken J. Cölln besonders für sein Engagement bei der (sonntäglichen) Aufzeichnung von Predigten und Gottesdiensten in Ton und Bild für das Netz – sowie für seine sehr gute und schnelle Ansprechbarkeit bei akuten Problemen. Danke auch an P. Casper für die Redaktion, Koordination und Weiterleitung der Beiträge für unser Amtsblatt „Amt Kropp Stapelholm Aktuell“. 2 Dienstrechner (M. Petersen und M. Jastrow) wurden im Februar 2025 erneuert, die Erneuerung des Rechners (und der Beleuchtung) im Büro erfolgt im Februar 2026. Wir danken ebenso Marc Schmidt aus dem KVZ Sl und KGR Kropp für alle hilfreiche digitale Unterstützung.
11. Friedhof, Erbbaugrundstücke und Wald
Der Friedhofshaushalt 2024 schloss mit einem (echten und spürbaren) Defizit und einer Rücklagenentnahme von 16.700 Euro plus Radlader 30.000.- Euro ab. 2025 wurde noch nicht bearbeitet. Es war aber ein (erneut) teures Jahr, nicht nur durch den Kauf eines neuen Autos (50 000.- Euro finanziert aus der Rücklage). Daher hat der KGR (nach erfolgter Friedhofsvorkalkulation durch den KK) mit dem 1. März 2026 eine neue Gebührensatzung beschlossen. Die Öffnung der Kapellen für Trauerfeiern Ausgetretener und Konfessionsloser sind auch getragen von der Hoffnung auf eine gewisse „Kundenbindung“ an die jeweiligen Friedhöfe in Tetenhusen und Groß Rheide. Die (notwendige) Renovierung der Trauerhalle steht noch aus (geplant in 2026), die Umstellung auf eine komplette ökologische Bewirtschaftung der Wege ohne jede (Rest-)Chemie auch. (Dankenswerterweise dürfen 6 Bienenvölker von Pastor Jastrow auf dem Kirchensoot stehen.)
Eine neue Rosengrabanlage in Kropp wurde vorbereitet und „in Betrieb genommen“, weitere alternative Grab(gemeinschafts)anlagen wurden zumindest angedacht („Ruhen unter eigenen Bäumen“). Das neue SH Bestattungsgesetz von 2025 könnte eventuell dazu führen, zusätzliche Flächen für eine Verstreuung von Asche ausweisen zu müssen, Bestattungen im Tuch ohne Sarg sind jetzt grundsätzlich zulässig. Die Kompostierung (Diekjobst), die Steinentsorgung (Behrendsen) und die Führung des Baumkatasters (silva concept) gehen 2026 weiter. Einige Laubbäume wurden nachgepflanzt. Die Friedhofsmauer (der Wall) zur Diakonie wird zurzeit ausgeholzt. (Für weitere Baumpflegemaßnahmen durch eine Fachfirma ist 2026 das Budget zu knapp). Die jährlichen Anforderungen und Auflagen der Berufsgenossenschaften (Gartenbau und VBG) wurden erfüllt. Im Pfadfinderwald wurden und werden nach und nach weitere borkenkäfergeschädigte Fichten (in Eigenleistung der Pfadfinder) entfernt. Gerne dürfen die Pfadis jederzeit neue junge Buchen pflanzen! Die Zuwegung zu dem Erbbaugrundstück in der Breslauer Straße wurde nachgebessert.
Eine schon lange angemahnte Pflege/Überarbeitung der Ehrenmalanlage direkt an der Dorfkirche wird im Augenblick durch die (verantwortliche) politische Gemeinde Kropp als Grundsanierung durchgeführt. Eine notwendige Überarbeitung der Grabanlage der verstorbenen Kriegsgefangenen im hinteren Teil des Friedhofs (auch in Verantwortung der politischen Gemeinde) ist ebenfalls absehbar.
11a. Gebäudestruktur in der KG (Region) Kropp als Anlage
Die Kirchengemeinde Kropp (bisher eigene Region) verfügt nur über einen minimalistischen und voll ausgelasteten Gebäudebestand. Es gibt bei 3 Pfarrstellen 2 Pastorate, Pastor Michael Jastrow bewohnt ein Privathaus. - Im Bestand der KG/Region Kropp befinden sich (Stand Februar 2026):
1. Dorfkirche Kropp - Die Dorfkirche ist die zentrale Mitte der Gemeinde und Gemeindearbeit. Das Dach (eingedeckt 1995) ist in tadellosem Zustand, der Turm wurde 2012 restauriert, die Zwischendecke 2012 gedämmt, der Außenanstrich 2020 erneuert. Ungeklärt ist eine mögliche verbesserte Energiebilanz der Fenster. Die KG hat eine Rücklage für die klimaneutrale/klimafreundliche Erneuerung der Heizung ein Eigenkapital in Höhe von 200 000.- Euro gebildet (Anschlusswege, Umbau der Anlage, Einbau eines neuen Wärmeverteilungssystems). Die Anschlussmöglichkeit an ein kommendes Fernwärmenetz der politischen Gemeinde oder eine Kooperation mit dem Diakoniewerk ist eher unwahrscheinlich. Der Verbrauch der Ölheizung mit Umluft beträgt zurzeit zwischen 5000 und 6000 Liter jährlich.
2. Kapelle Tetenhusen (mit Friedhof) - Die Kapelle Tetenhusen hat ein erneuertes und gedämmtes Dach (2019) und befindet sich in gutem Zustand, die Fenster sind in Ordnung, wurden teilweise erneuert. Die Heizung ist eine Bedarfs - Elektro – Direktheizung unter den Bänken, bedarf im Augenblick keiner weiteren klimafreundlichen Anpassung. Es besteht kein erkennbarer Sanierungsbedarf für die kommenden Jahre.
3. Kapelle Groß Rheide (mit Friedhof) - Die Kapelle Groß Rheide hat ein erneuertes und gedämmtes Dach (2021) und befindet sich in gutem Zustand, die Fenster sind in Ordnung. Die Heizung ist eine Bedarfs - Elektro – Direktheizung unter den Bänken, bedarf im Augenblick keiner weiteren klimafreundlichen Anpassung. Eine (immer mal wieder gewünschte) Renovierung des kleinen Toilettenraums kann leicht aus Eigenmitteln getragen werden. Es besteht kein erkennbarer kostenintensiver Sanierungsbedarf für die kommenden Jahre.
4. Gemeindehaus („Gemeindezentrum“) - Das eine und einzige Gemeindehaus in der Hauptstr. 3a wurde 2010 energetisch saniert und erweitert. Es gibt 4 (5) Gruppenräume, die voll ausgelastet sind und für alle Gruppen, Chöre, Kreise und Veranstaltungen (3 Pastoren, 1 Gemeindepädagoge, 2 Kirchenmusiker, Familienbildungsstätte, Ehrenamtliche) reichen müssen. Daneben haben das Kirchenbüro und das Archiv seinen Platz gefunden. Es gibt eine Photovoltaikanlage (18 Platten) und eine moderne Gasheizung (2010), die in den kommenden Jahren (so geplant) durch eine vorgeschaltete Wärmepumpe aufgewertet werden soll (geschätzte Kosten 15 000.- Euro). Eine Grundsanierung steht für die kommenden Jahre nicht an. Das (angrenzende) Trafohäschen ist unbeheizt und dient als Kleinlager der Kropper Pfadinder und hat keinen Sanierungsbedarf.
5. Pastorat I (Hauptstr. 3) - Das Pastorat in der Hauptstr. 3 wurde 2010 neu erbaut nach geltendem energetischen Standard, der Wärmebedarf ist angemessen. Im Zuge des Wechsels des Pfarrstelleninhabers zum 1. Mai 2025 wurde das Gebäude (innen) renoviert. Die Erneuerung der Garage steht noch aus. Wünschenswert wäre auch hier (langfristig) die Vorschaltung einer Wärmepumpe vor die vorhandene Gasheizung von 2010 bzw. dessen kompletter Ersatz durch eine Wärmepumpe. Eine Grundsanierung steht für die kommenden Jahre nicht an.
6. Pastorat II (Schulstr. 22) - Das Pastorat in der Schulstraße 22 ist ein klimafreundlicher Neubau, bezugsfertig zum 1. Mai 2026. Es wird beheizt durch eine Wärmepumpe mit Photovoltaik 13,65 kWp.
7. Mitarbeiterhaus (Schulstr. 24) - Das kleine Mitarbeiterhaus Schulstr. 24 (ca. 70m2 Wohnfläche plus Keller) steht auf dem ungeteilten Grundstück des Pastorats II. Das Gebäude ist in Ordnung, entspricht aber keinem energetisch haltbaren Standard, der als Wohnraum für die Zukunft geeignet wäre. Zurzeit bewohnt das Kirchenmusikerehepaar das Haus, der KGR gewährt ihnen dies, solange sie daran unbedingt festhalten und kein kostenintensiver Sanierungsbedarf anfällt. Es ist keine Grundsanierung des Hauses für die Zukunft vorgesehen. Angedacht ist entweder: a. ein späterer Abriss (und Rückführung des Grundstücks von weniger als 300m2) zum angrenzenden Pastorat oder (als sinnvollste Alternative): b. der einfache Umbau zum Lager für unsere 150 Pfadfinder (um von der Kündigungsangst und der Großgaragenmiete von der politischen Gemeinde in der Schulstr. 20 wegzukommen). Das Gebäude wird zurzeit mit Gas beheizt.
8. Trauerhalle (Versorgungsräume, Toiletten, Sozialräume) - Der Gebäudekomplex an der Dorfkirche gehört zum Bereich des Friedhofs und wird auch über diesen finanziert. Versorgungsräume, Toiletten und Sozialräume wurden (ca. 2014) neu errichtet bzw. grundsaniert, eine Renovierung (innen) der Trauerhalle an sich steht an. Voraussichtlich wird sich die politische Gemeinde an den Kosten beteiligen. Die Versorgungsräume/Toiletten/Sozialräume werden mit Gas beheizt, in der Trauerhalle gibt es eine Elektroheizung (nach Bedarf). Für den Geräteschuppen/Garage an der Schleswiger Straße (sowie die Garage auf dem Friedhof Groß Rheide) besteht kein erkennbarer Sanierungsbedarf.
> Anmerkung: Die Landpachtverträge laufen noch (mit einer Ausnahme) bis zum 31. Dezember 2028. Die Erbbaupachten (wie die Miete Schulstr. 24) müssten gelegentlich überarbeitet und ggf. angepasst werden. Waldpflegmaßnahmen (finanziert durch Eigenholzverkauf) sind im Augenblick nicht notwendig.
12. Finanzen und Soziales
Der Jahresabschluss 2023 bescherte der KG noch eine Rücklagenzuführung von (netto) 21 500.- Euro. 2024 bei einer Zuweisung von 349 000.- Euro („ohne Nachschlag“) aber in der Bilanz (der nun kaufmännischen Buchführung z. B. mit erhöhten Struktur- und Abschreibungsrücklagen) einen Unterschuss von 2600.- Euro. Der Haushalt 2025 wurde in bewährter Weise durch den Arbeitskreis Finanzen vorbereitet und umgesetzt mit geplanten Kirchensteuerzuweisungen von 365 000 Euro. Wir warten auf den Jahresabschluss. Es zeichnet sich auch bei uns im KK (langsam) der allgemeine Kirchensteuerrückgang ab (abnehmende Mitgliederzahlen und schwache Konjunktur). Für 2026 werden uns nur noch 358 400 Euro in Aussicht gestellt bei steigenden Kosten und Gehältern.
Wir danken für alle Spenden (mit rund 15 700 Euro immer noch eines der höheren Spendenaufkommen im Kirchenkreis) plus Sonntagskollekten (Vergleich: 2024 waren es 26 900.- Euro auch durch gezieltes Sammeln für die Arbeit in Mosambik und die Flutkatastrophe in Brasilien). Wir danken für die Unterstützung unseres (eigenen) Hilfsprojektes in Mosambik mit 5300.- Euro, was ungefähr dem „Jahresumsatz“ 2025 entspricht. Leider konnte Arne Spießwinkel 2025 gesundheitlich bedingt nicht nach Mosambik reisen. Wir danken sehr für die Unterstützung unserer „Partnergemeinde“ in Trichy/ Indien über die „Chr. Initiative für Indien“ mit 3150.- Euro an Kollekten plus direkte und private Spenden („Herzensprojekt“ von Pastor M. Jastrow). Wir danken den Unterstützern unserer Pfadfinder- und Jugendarbeit in Höhe von 1750.- Euro plus das „Freiwillige Kirchgeld“ in Höhe von 540.- Euro. Wir danken für die Spenden zugunsten unserer Kirchenmusik von (insgesamt) 4360.- Euro (auch) anlässlich der Verabschiedung von Pastorin Jutta Selbmann (entsprechend ihrem Abschiedswunsch). Der Förderverein unterstützte eine Anschaffung und spendete (davon) rund 960.- Euro. Des Weiteren wurde u.a. gespendet für: Allgemeine Gemeindearbeit 460.- Euro. Friedhof 820.- Euro. Allgemeinde soziale Arbeit 320.- Euro. Bauunterhaltung Dorfkirche 215.- Euro. Brot für die Welt rund 800.- Euro. Ev. Frauenhilfe 250.- Euro. Ab dem 1. März 2025 werden die Spendenbescheinigungen nicht mehr vom KVZ vorbereitet, sondern müssen in Eigenleistung der KG erstellt werden. Diese Aufgabe übernimmt dankenswerterweise ehrenamtlich und außerhalb der regulären Dienstzeit (im KVZ) Martina Görrissen für uns.
Wir beteiligten uns wieder an „Weihnachten im Schuhkarton“ (174 Kartons) und an der jährlichen „Kleidersammlung für Bethel“. Es wurden ungefähr 1000.- Euro an Weihnachtszuwendungen (Sozialfond und Engellandstiftung) gewährt, bedürftige Menschen im Jahreslauf (seltener) mit Bargeld oder (bevorzugt) mit Lebensmittelgutscheinen (Edeka Kropp) nach Bedarf unterstützt.
Der Vorsitzende dankt allen haupt-, neben- und ehrenamtlich Mitarbeitenden so wie allen mit unserer KG Verbundenen ganz herzlich für die gemeinsame Gestaltung des Gemeindelebens in 2025.
Kropp, den 15. Februar 2026 – Pastor Michael Jastrow (Vorsitzender des KGR)