"Du bist Gott willkommen!"
Das ist eine der Grundaussagen, die Jesus im Gleichnis vom bedingungslos liebenden himmlischen Vater in Lukas 15 ausspricht. Er erzählt von einem zugewandten Gott, der mit uns in einer lebendigen Beziehung unseren Alltag begleiten und unsere Sehnsucht nach Freiheit gestalten will. Ein nahbarer Gott, dem wir in der Feier des Abendmahls konkret begegnen können - und der uns zum echten Vertrauen auf ihn einlädt.
Was verbinden wir mit Heimat – und warum fühlen wir uns trotzdem manchmal nicht ganz angekommen? Diese Predigt nimmt einen rätselhaften Satz des Philosophen Ernst Bloch zum Ausgangspunkt und entfaltet, warum Jesus bewusst „draußen vor dem Tor" stirbt – bei denen, für die kein Platz war. Eine Einladung, den Blick zu weiten, die Erschöpfung ehrlich anzusehen und sich neu ausrichten zu lassen auf das, was wirklich trägt.
Vielleicht sind wir alle unterwegs zu einem Zuhause, das noch im Entstehen ist.
So lockt uns das Wetter in diesen Tagen. Doch was lockt uns auch aus unseren "inneren Wintern" in einen neuen Frühling und in eine neue Hoffnung auf Zukunft? Die Geschichte von Elia aus 1. Könige 19 erzählt von einer stillen und zärtlichen neuen Gottesbegegnung, die vieles verändern kann ...
Eine Mutter im Stau mit ihrem kranken Kind, ein Mann in der Warteschleife, eine Frau am Grab – drei Menschen, die warten müssen, ohne zu wissen, wie lange noch. Was Paulus in Römer 5 über Bedrängnis, Geduld und Hoffnung schreibt, klingt im ersten Moment fast zu optimistisch – aber es steckt mehr dahinter als frommer Trost. Denn vielleicht ist Hoffnung nicht das, was kommt, wenn das Schwere vorbei ist – sondern das, was uns schon jetzt trägt.
„Resilienz“ ist ein starkes Thema: Was stärkt uns innere und äußere Widerstandskraft gegenüber den Herausforderungen und Krisen unserer Zeit, die vielfach Zukunftsangst auslösen?
Eine Antwort zwischen Geborgenheit und Freiheit finden wir im Psalm 91: „Der lebendige Gott mitten in meinem Leben“.
Losung für Dienstag, 05.05.2026
Der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
- 4. Mose 6,26Der Gott, der gesagt hat: Aus der Finsternis soll Licht aufstrahlen, er ist es, der es hat aufstrahlen lassen in unseren Herzen, so dass die Erkenntnis aufleuchtet, die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes auf dem Angesicht Jesu Christi.
- 2. Korinther 4,6